E-Shisha

Feb 06 2016

E-Shisha kaufen

E-Shisha

Als eine Variante der E-Zigarette scheint die E-Shisha insbesondere bei Jugendlichen und Kindern verbreitet zu sein. Hier die wichtigsten Faktoren über die Funktionsweise der E-Shisha und eventuellen Gesundheitsgefahren im Überblick:

In Stift-oder Kugelschreiber-Optik sind E-Shishas meist bunt bedruckt. Die Funktionsweise von E-Shishas ist mit der elektrischer Zigarette vergleichbar, wobei das Mundstück häufig dem einer Wasserpfeife ähnelt. Wie auch die E-Zigaretten setzen sich E-Shishas aus einem Mundstück, einer Batterie bzw. einem Akku, einem elektrischen Verdampfer sowie einer Kartusche mit sogenanntem Liquid zusammen. Durch Saugen am Mundstück verdampft das das Liquid. Bei einigen E-Shisha-Modellen muss dafür ein Schalter betätigt werden. Das Liquid besteht in seiner Basis aus Propylenglykol, häufig auch aus Glyzerin. Verschiedene, meist süßliche Aroma-Stoffe, wie beispielsweise Apfel, Mango oder Bubble Gum werden dem Liquid beigefügt und machen den Geschmack der E-Shisha aus, wobei einige Liquids auch Nikotin enthalten. Beim Inhalieren des Propylenglykol kann es zu allergischen Reaktionen und Atemwegs-Reizungen kommen. Zudem wurde auch von Reizungen der Augen und Kopfschmerzen berichtet.

Weitere Schadstoffe von E-Shishas: In Einzelfällen wurden im Liquid von E-Zigaretten auch geringe Mengen von krebserzeugenden Substanzen, beispielsweise Formaldehyd und Nitrosamine, nachgewiesen. Derzeit ist allerdings über einen Nachweis dieser Substanzen in E-Shishas nichts bekannt. Langzeitschäden: Über langfristige, gesundheitliche Folgen durch die regelmäßige und wiederholte Aufnahme des Substanzen-Gemischs, des im Dampf von E-Shishas enthalten ist, liegen derzeit keine belastbaren Studien vor. Demzufolge können gesundheitliche Langzeitfolgen also nicht ausgeschlossen werden. Viele, doch längst nicht alle E-Shishas sind nikotinfrei, doch einige Produkte enthalten das abhängig machende Nervengift. Die Produktsicherheit von E-Shishas ist derzeit als kritisch einzustufen. Gesetzliche Richtlinien für die Konzentration, Beschaffenheit und die Deklaration der Inhaltsstoffe existieren derzeit nicht. Durch fehlende Standards ist die Qualität und Sicherheit der E-Shishas sehr unterschiedlich und insbesondere bei E-Sishas mit Nikotingehalt ist Vorsicht geboten. Die tatsächlich enthaltenen Nikotinmengen könnten von den deklarierten Mengen abweichen.

In einigen Fällen wurde dies bereits nachgewiesen. E-Shishas liefern keine Garantie darüber, dass sie ausschliesslich die angegebenen und keine weiteren Schadstoffe enthalten. In Bezug auf die Belastung gibt es aktuell keine Studien über Belastung von Raumluft durch E-Shishas. Die gesetzliche Lage der E-Shishas ist derzeit in Deutschland nicht reguliert und sie fallen nicht unter das Jugendschutzgesetz. Eine Änderung des Jugendschutz-Gesetztes wird aktuell jedoch diskutiert. Nicht vergessen werden sollte, dass der Konsum von E-Shishas möglicherweise die Hemmschwelle zum Gebrauch nikotinhaltiger Produkten herabsetzen könnte. Die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung rät vom Konsum von E-Shishas ab, solange keine unabhängige Analyse der Inhaltsstoffe und inhalierten Dämpfe die gesundheitliche Unbedenklichkeit der E-Shishas nachweist, auch hinsichtlich von Langzeitgebrauch. E- Shishas gehören nicht in die Hände von Kindern und Jugendlichen.

 

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